04. c) Gesundheit darf keine Ware sein

Eine gute Gesundheitsversorgung ist für alle Menschen lebensnotwendig. Sie muss für jeden und jede gleichermaßen zur Verfügung stehen – unabhängig von Wohnort und Geldbeutel. Wir wollen keine Zwei-Klassen-Medizin. Die Gesundheitsversorgung muss den privaten Profitinteressen entzogen werden. Wir brauchen eine flächendeckende Versorgung mit Kliniken, mit Ärztinnen und Ärzten, Hebammen, Pflegekräften, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Apotheken. Alle Beschäftigten im Gesundheitswesen sollen für ihre gute Arbeit angemessen bezahlt werden. Für private Gewinne hingegen sind die Krankenversicherungsbeiträge nicht da.

In den letzten Jahren und Jahrzehnten wurden viele vormals kommunale Krankenhäuser privatisiert. Das hat vielerorts zu einer schlechteren Patientenversorgung, mehr Druck auf die Beschäftigte und Personalabbau geführt. Mit der Privatisierung des Universitätsklinikum Gießen und Marburg hat die CDU-Landesregierung nicht nur den Beschäftigten, sondern auch hunderttausenden Patienten geschadet. Gesundheitsversorgung gehört in öffentliche Hand, sie muss demokratisch kontrolliert und ausreichend finanziert werden, das ist der beste Garant für eine gute Versorgung für alle.

Das Land Hessen ist verantwortlich für die Krankenhäuser und muss genügend Geld für Investitionen zur Verfügung stellen. Für eine gute Versorgung im Krankenhaus ist mehr Personal erforderlich. Das dient der Gesundheit der Patientinnen und Patienten sowie der Beschäftigten. Die Pflegekräfte müssen dringend entlastet werden.

DIE LINKE will:

 
 

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Kommentare   

Wiltrud Wagenbach
# Zeile 1061 bis 1071Wiltrud Wagenbach 2018-02-07 15:01
Die sozialpsychiatrische n Dienste müssen ausgebaut werden......
Die gilt auch im Besonderen für die Kinder- und Jugendpsychiartrie. Auch Kinder- und Jugendlichen müssen eine wohnortnahe qualifieziertr Versorgung erhalten können.
Weißwange
# Mitbestimmung der Pflegenden stärkenWeißwange 2018-01-22 07:27
Zur Aufwertung des Pflegeberufes gehört neben angemessener Bezahlung und Personalausstattung auch die Stärkung der Mitbestimmungsrechte von Pflegenden in berufspolitischen Angelegenheiten und die Förderung selbstbestimmter Lobbyarbeit.
Das Thema einer Landespflegekammer in Hessen- die ich eher kritisch sehe - sollte zumindest innerhalb der Linken diskutiert werden. Ebenso sollten politische Möglichkeiten mit den Pflegenden diskutiert werden, die zu einer /wünschenwerten) Stärkung und Aufwertung der Berufsverbände beitragen könnten. Gewerkschaftliches Engagement ist zu fördern und soldidarisch zu begleiten.
Wagenbach-Tanrikulu
# würdevolle Behandlung psychisch kranker MenschenWagenbach-Tanrikulu 2018-01-11 19:30
In Hessen werden Kinder und Jugendliche je nach Wohnort einer festgelegten Kinder- und Jugendpsychiartrie zugeteilt. Eltern können weder die Kinder- und Jugendpsychiatrische Ambulanz noch die Kinder- und Jugendpsychiartrie auswählen. Damit sind sie gezwungen ihre Kinder dort behandeln zu lassen. Das bedeutet auch, dass die Therapeuten in diesen Einrichtungen nicht frei wählbar sind. Gerade in der Psychiartrie ist es aber wichtig ein Vertrauensverhältnis aufbauen zu können. Diese Festlegung sollte abgeschafft werden.

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