10. b) Schutz der Grund- und Oberflächengewässer

Bis 2015 hätten nach der Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union die Gewässer einen guten ökologischen Zustand erreicht haben sollen. Dieses Ziel wurde in Hessen krachend verfehlt. Noch immer werden Flüsse und auch Grundwasser als Müllhalde für die Kaliindustrie verwendet und zu viele Nährstoffe aus den Klärwerken in die Flüsse eingetragen. Für Trinkwasserversorgung in Zeiten des Klimawandels müssen die Ressourcen geschützt werden.

DIE LINKE will:

  • getrennte Brauchwassersysteme, in denen Trink- von Brauchwasser getrennt genutzt wird, für Neubaugebiete in Ballungsräumen verbindlich vorschreiben;
  • die Wasserkraftwerke an den großen Flüssen fischsicher machen;
  • die Wiedereinführung des Wassercents, für die Nutzung von Fluss- und Grundwasser durch die Industrie;
  • Klärwerke ertüchtigen. Phosphor muss zurückgewonnen werden, Medikamentenrückstände herausgefiltert und der Energieverbrauch mit effizienter Technik deutlich gesenkt werden;
  • die Salzeinleitung in die Werra und das Grundwasser stoppen

 
  

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Kommentare   

Karl Schwebel
# RE: 10. b) Schutz der Grund- und OberflächengewässerKarl Schwebel 2018-01-26 08:06
Die "große" Wasserkraft ist die einzige taugliche Nutzung der Wasserkraft - wenn denn der Auf- und Abstieg für die Tiere gefahrlos möglich ist. Es muss hier der Individualschutz gelten, nicht der Kohortenschutz.
Es darf keinen weiteren Ausbau der kleinen Wasserkraft geben, das ist Lebensraumvernichtun g für Mensch und Tier.
Die Eliminierung von Medikamentenrückstan den im Abwasser der Kläranlagen muss intensiviert werden. Leider gibt es bisher nur Pilotprojekte - m.E mit Alibifunktion.

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