12. b) Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Die öffentlich-rechtlichen Sender dürfen keinen finanziellen oder regulatorischen Beschränkungen unterliegen, die sie daran hindern, ihrem Auftrag gerecht zu werden. Sie bleiben dennoch aufgefordert, eigene Einsparmöglichkeiten konsequent zu nutzen. DIE LINKE spricht sich für ein stabiles Beitragsniveau auf mittlere Sicht aus. Der Nutzen der Sender für die Demokratie geht aber vor Beitragsstabilität. Zum 1. Januar 2013 wurde das gerätegebundene Gebührensystem auf einen pauschalen Haushaltsbeitrag umgestellt. Unsere Kritik von damals hat sich als berechtigt herausgestellt: Es kam zu einer Vielzahl sozialer Ungerechtigkeiten, die nunmehr dringend beseitigt werden müssen.

DIE LINKE will:

  • soziale Ausnahmetatbestände bei den Rundfunk- und Fernsehgebühren festzulegen,
  • einen werbefreien öffentlich-rechtlichen Rundfunks anzustreben.

 
  

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Kommentare   

Kai Humburg
# Öffentlicher RundfunkKai Humburg 2018-01-22 10:58
Der Öffentliche Rundkunk gehört gekürzt. Es sollte ein Kerngeschäft definiert werden (Auftrag für ARD, ZDF) damit keine Tätigkeiten doppelt gemacht werden. Alle Angebote der Unterhaltung gehören in einen Separaten Sender der kostenpflichtig ist umgebaut damit sich rein auf das Kerngeschäft der Informationen, Kultur und Lernauftrag konzentriet werden kann.
Ausserdem gehört das System mit den Intendanten auf den Prüfstand damit die Poltik keinen Einfluss auf die Programm gestaltung ausüben kann.
Michael Riese
# RE: Öffentlicher RundfunkMichael Riese 2018-01-23 07:05
Ein kleiner Irrtum: Google hat zwar viele Daten, wie z.B. die eingescannten Bücher, aber im Kern findet die Suchmaschine das, was es im Internet zu finden gibt. Solange die Nutzer mit den Ergebnissen ihrer Suche zufrieden sind, werden Alternativen zu Google nur Nischen besetzen.

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